Saxophon spielen kann man lernen
Saxophon lernen kann man in jedem Alter und auf jedem Niveau. Es gibt keine Altersgrenze. Ob neun oder 75 Jahre alt – das Saxophon ist ein Instrument, das man ein Leben lang begleitet. Die meisten beginnen mit einem Alt- oder Tenorsaxophon, da diese am weitesten verbreitet und am bekanntesten sind.
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Wie schnell lernt man Saxophon spielen?
Diese Frage beschäftigt die meisten Anfänger. Die ehrliche Antwort lautet: Die Grundlagen lernt man schneller, als man denkt, einen schönen Klang braucht es länger, als man hofft.
Nach ein paar Wochen Übung spielen Sie Ihre erste einfache Melodie. Ein falscher Ton oder ein Quietschen zwischendurch sind völlig normal. Nach etwa einem halben bis einem Jahr regelmäßigen Unterrichts und Übens verschwinden die Quietschgeräusche. Um einen vollen, schönen Klang zu entwickeln, braucht es gut und gerne zwei bis drei Jahre. Das klingt nach einer langen Zeit, aber Sie werden Ihre Fortschritte im Laufe des Jahres hören. Am deutlichsten wird Ihnen das im Vergleich von Aufnahmen Ihrer eigenen Aufnahmen auffallen.
Am wichtigsten ist die Kontinuität. Zwanzig Minuten Üben täglich sind effektiver als vier Stunden am Stück einmal pro Woche. Gerade am Anfang entwickelt sich Ihr Ansatz – die Art und Weise, wie Sie Ihre Mundmuskulatur einsetzen – nur durch tägliche Wiederholung.
Brauche ich einen Lehrer?
Für Anfänger ist ein Lehrer von unschätzbarem Wert. Ein guter Saxophonlehrer sorgt dafür, dass du die richtigen Grundlagen lernst: Atmung, Ansatz, Fingerhaltung und Körperhaltung. Schlechte Angewohnheiten, die man sich am Anfang aneignet, lassen sich später nur schwer wieder abtrainieren.
Apps und YouTube-Tutorials sind zwar hilfreich, korrigieren aber keine Fehler. Sie eignen sich besser als Ergänzung für Fortgeschrittene denn als Einstieg für absolute Anfänger.
Spielst du schon länger und möchtest dich in einem bestimmten Bereich verbessern? Dann kannst du gezielten Online-Unterricht effektiv mit gelegentlichen Unterrichtsstunden bei einem Lehrer kombinieren.
Allgemeine Tipps
Üben Sie kurz, aber täglich.
Zwanzig Minuten täglich sind besser als anderthalb Stunden einmal pro Woche. Ansatz und Fingerfertigkeit entwickeln sich durch Wiederholung, nicht durch lange Übungseinheiten.
Funktioniert eine Übung nicht?
Legen Sie sie für ein paar Tage beiseite und üben Sie etwas anderes. Wenn Sie später darauf zurückkommen, läuft es oft überraschend viel besser. Ihr Gehirn verarbeitet motorische Fähigkeiten auch außerhalb der Übungszeit.
Suchen Sie sich einen guten Übungsplatz.
Ein Ort, an dem Sie sich keine Gedanken um Nachbarn oder andere Zuhörer machen müssen, erleichtert es, Fehler zu wagen. Und Fehler gehören zum Lernen dazu.
Können Sie einen Tag lang nicht spielen?
Atemübungen halten Ihren Ansatz fit. Fragen Sie Ihren Lehrer, welche Übungen für Ihr Niveau am besten geeignet sind.
Nehmen Sie sich selbst auf.
Ihr Spiel klingt beim Abhören anders als beim Spielen selbst. Aufnahmen helfen Ihnen zu hören, was schon gut läuft und was noch nicht.
Häufig gestellte Fragen
Wie stimme ich mein Saxophon richtig mit dem Mundstück?+
Schieben Sie das Mundstück für eine höhere Stimmung weiter auf den Korken und ziehen Sie es für eine tiefere Stimmung etwas heraus. Wärmen Sie das Saxophon vor dem Stimmen auf; ein kaltes Instrument klingt tiefer als ein warmes. Stimmen Sie Ihr Saxophon auf Fis. Nehmen Sie Feinkorrekturen immer mit dem Mundstück vor, niemals durch anderes Blasen oder Verändern des Ansatzes.
Wie oft sollte ich den Korken mit Korkfett einfetten?+
Fetten Sie den Korken am Mundstückhals ein, sobald das Mundstück nicht mehr leicht aufgeschoben werden kann. Verwenden Sie nicht zu viel Korkfett – eine dünne Schicht genügt. Bei normalem Gebrauch ist dies alle paar Wochen nötig, je nachdem, wie oft Sie spielen und wie trocken der Korken ist. Ein zu trockener Korken kann beschädigt werden, wenn Sie versuchen, das Mundstück mit Gewalt aufzusetzen.
Welches Saxophon ist das richtige für dich?
Die meisten Anfänger beginnen mit einem Altsaxophon. Es ist kleiner und leichter als das Tenorsaxophon, erfordert weniger Fingerspreizung und ist in der Regel günstiger als Einsteigerinstrument. Für Kinder unter zwölf Jahren ist das Altsaxophon fast immer die beste Wahl.
Möchtest du unbedingt Tenorsaxophon lernen? Auch das ist möglich. Wenn du dir aber noch unsicher bist, beginne mit dem Altsaxophon.
Lies hier mehr darüber, welches Saxophon am besten zu dir passt.
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